FAHRRAD‑NAVIS IM TEST – SPEZIALANBIETER LIEGEN KLAR VORN

Red. SCT

18/08/2026

Cyclist using a navigation app on an e‑bike during a ride

Cyclist using a navigation app on an e‑bike during a ride - Credit: TCS 2026

Der Touring Club Schweiz hat verschiedene Navigations-Apps für Velofahrende geprüft und deren Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Kosten auf zwei Routen bewertet: einer städtischen Strecke in Bern und einer Ausfahrt rund um Laupen. Das Ergebnis ist eindeutig: Spezialisierte Apps bieten deutlich sicherere Routen als die grossen Kartenanbieter.

In der Schweiz sind rund 1,4 Millionen E‑Bikes unterwegs – viele davon von wenig geübten Nutzerinnen und Nutzern. Umso wichtiger ist die Qualität der vorgeschlagenen Strecken. Im Stadtverkehr überzeugte Bikemap mit Quartierstrassen und Tempo‑30‑Zonen. Apple Maps schnitt am schlechtesten ab, unter anderem wegen stark befahrener Hauptstrassen und eines Abschnitts, der zu Fuss bewältigt werden muss.

Auf der Ausflugsroute setzte sich SvizzeraMobile klar an die Spitze. Komoot übernahm die gleiche Strecke und erreichte eine ebenso hohe Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit, jedoch zu höheren Kosten. Google Maps folgte nur teilweise der offiziellen Veloroute, erhielt aber dennoch das Urteil „sehr empfehlenswert“.

In der Gesamtwertung liegt Bikemap mit 77,65 % vorne, gefolgt von OsmAnd (73,2 %) und Komoot (70,75 %). Google Maps bildet das Schlusslicht, da spezifische Kriterien für den Veloverkehr kaum berücksichtigt werden. Insgesamt sind alle Apps „sehr empfehlenswert“, doch die spezialisierten Anbieter liefern die sichersten Routen.

Navigation apps in test
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