EINE VESPA AUF DER SKISPRUNGSCHANZE
Mit reiner Muskelkraft hat der österreichische Extremsportler Günter Schachermayr eine seiner ungewöhnlichsten Herausforderungen in Angriff genommen: Eine Vespa über die Anlaufspur der Skisprungschanze in Hinzenbach nach oben zu ziehen.
Für das Vorhaben wurde die Vespa mit speziell angepassten Skiern ausgestattet und an einem 110 Meter langen technischen Zugseil befestigt. Das Gesamtgewicht von Roller, Skiern und Seil betrug rund 89 Kilogramm.
Nach drei Jahren Vorbereitung fand der Versuch auf der Skisprungschanze in Hinzenbach in Oberösterreich statt. Die ersten Meter waren noch vergleichsweise gut zu bewältigen, doch mit zunehmender Höhe nahm die Steigung deutlich zu und erreichte stellenweise rund 45 Grad.
Meter um Meter kämpfte sich Schachermayr nach oben. Die Belastung für Arme, Hände und Rücken wurde dabei immer grösser. Trotz der enormen Anstrengung und drei notwendigen Pausen setzte er seinen Versuch fort. Unterstützt wurde er von seinem Team und einem umfassenden Sicherheitskonzept.
Das Ziel bestand darin, die Vespa so weit wie möglich die Schanze hinaufzuziehen. Am Ende erreichte Schachermayr den sogenannten «Zitterbalken», den Startbereich der Skispringer, und gelangte bis in die Zone von Gate 34 auf rund 79 Metern entlang der Schanze.
Nach Abschluss des Versuchs bedankte sich der Österreicher bei seinem Team sowie bei den Verantwortlichen der Anlage in Hinzenbach für die Unterstützung. Die gesamte Dokumentation soll nun beim Guinness World Records eingereicht werden, wo die mögliche Anerkennung des Rekords geprüft wird. Unabhängig vom Ausgang der Prüfung erweitert die Aktion die lange Liste aussergewöhnlicher Herausforderungen, für die Schachermayr und seine Vespa bekannt sind.









— Red. SCT
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